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Scheidungskostenrechner

Aktualisiert am: 01.10.2020

Mit den beiden Rechnern können Sie die Scheidungskosten nach den derzeit noch gültigen Gebührentabellen im RVG und FamGKG berechnen. Je nachdem, ob der Verfahrenswert bereits bekannt ist oder nicht.

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Die Bundesregierung plant mit dem "Kostenrechtsänderungsgesetz 2021" eine Erhöhung der Anwalts- und Gerichtsgebühren um ca. 10 Prozent. Voraussichtlich tritt das Gesetz zum 1.1.2021 in Kraft. Diese Erhöhung berücksichtigt der Kostenrechner noch nicht. Maßgebend ist der Zeitpunkt des Scheidungsauftrags bzw. der Eingangszeitpunkt des gerichtlichen Scheidungsantrags.

Kostenrechner No. 1: Berechnung nach Einkommen

Die Scheidungskosten hängen in erster Linie vom Netto-Einkommen beider Eheleute ab. Sie sind in den nach Verfahrenswertstufen gestaffelten Kostentabellen im RVG und im FamGKG gesetzlich geregelt.

Der Scheidungskostenrechner No. 1 berechnet die voraus­sicht­li­chen Ge­richts- und An­walts­ge­büh­ren für das Scheidungsverfahren nach der Einkommenshöhe, wenn der endgültige Verfahrenswert noch nicht bekannt ist. Der Scheidungskostenrechner bezieht sich auf eine einvernehmliche Scheidung, ggf. mit Versorgungsausgleich, aber ohne weitere Folgesachen. Die angegebenen Kosten gelten i.d.R. nicht für ein Verfahren mit Ver­fah­rens­kosten­hilfe, da die Kosten dann oft erheblich geringer sind oder die Scheidung ganz kostenlos ist.

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Bei einer Ehedauer von mehr als drei Jahren - gerechnet bis zum Monatsletzten vor Zustellung des Scheidungsantrages - kann der Versorgungsausgleich nur durch einen notariellen Vertrag oder einen gerichtlich protokollierten Vergleich ausgeschlossen werden. Bei einer Ehezeit bis zu drei Jahren wird er vom Gericht dagegen nur auf ausdrücklichen Antrag eines Ehegatten durchgeführt.


Kostenrechner No. 2: Berechnung nach Verfahrenswert

Mit dem Scheidungskostenrechner No. 2 können Sie die Scheidungskosten ermitteln, wenn der Verfahrenswert bereits bekannt ist. Die Werte, die der Scheidungskostenrechner errechnet, gelten i.d.R. nicht für ein Verfahren mit Verfahrenskostenhilfe.

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